21/08/2026 von Sabine Schmidt 0 Kommentare
Bezahlbare Wohnungen statt Villen: Im Gespräch mit der Wankendorfer Baugenossenschaft
Die Wankendorfer Baugenossenschaft entwickelt aktuell in der Gustav-Böhm-Siedlung in der Südstadt insgesamt 243 neue Wohnungen. Ich habe mir auf der Baustelle und in der Musterwohnung einen eigenen Eindruck davon verschafft.
Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist eine der größten Aufgaben für Bad Segeberg in den nächsten Jahren. Einen großen Teil trägt sazu aktuell die Wankendorfer Baugenossenschaft in der Südtstadt dazu bei. Fast 250 neue Wohnungen entstehen dort auf verschiedenen Förderwegen und mit unterschiedlichen Mietpreisen. Die ersten Wohnungen werden schon im September bezogen. Bis 2030 wird dann das ganze Areal Stück für Stück fertig. Hier entsteht ein guter Mix auf gefördertem Wohnraum und frei finanzierten Wohnungen.
Ich habe mir vor Ort angesehen, wie diese Große Fläche in der Südstadt weiter wachsen wird, nachdem die alten Siedlungsgebäude nach und nach abgerissen wurden. Im Gespräch mit Matthias Jäck aus der Geschäftsführung, Portfoliomanager Julian Stuhr und Marketing-Verantwortliche Nadine Lüdersen habe ich einen umfassenden Einblick in die Pläne für die neue Siedlung, aber auch über die allgemeinen Herausforderungen im geförderten Wohnungsbau erhalten.
Bad Segeberg braucht in den kommenden Jahren laut der aktuellen Wohnraumprognose über 500 neue Wohnungen. Die Wankendorfer trägt einen wesentlichen Teil dazu bei und wir dürfen froh sein, dass die Genossenschaft dort so viel Mut beweist und Kraft aufwendet, um das Projekt zum Gelingen zu bringen. Um den Bedarf einer wachsenden für die nächsten Jahre zu decken, brauchen wir aber noch deutlich mehr Investionen in den Wohnungsmarkt. Die neue Gustav-Böhm-Siedlung ist dafür ein Vorzeigeprojekt, von dem wir weitere brauchen, um dem Mangel an bezahlbaren Wohnungen zu begegnen.
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