Meine Schwerpunkte für Bad Segeberg
Bad Segeberg soll zukunftsfähig werden. Dabei möchte ich Zukunft nicht verwalten, sondern Zukunft aktiv gestalten.
Bezahlbarer Wohnraum braucht neue Lösungswege
„Es gibt nicht den einen Weg, der für alle funktioniert. Wir brauchen ein klugen Mix der besten Ideen, die langfristig wirken.“
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Wohnen muss in Bad Segeberg bezahlbar und für unterschiedliche Lebenssituationen möglich sein. Deshalb wollen wir vorhandene Potenziale besser nutzen und gleichzeitig neue Möglichkeiten für Wohnraum schaffen.
Wir beginnen mit einer Bestandsaufnahme der freien Kapazitäten in den Bebauungsplänen der Stadt und prüfen weitere geeignete Entwicklungsflächen für den Wohnungsbau. Gleichzeitig gehen wir aktiv auf Vermieterinnen, Vermieter und Eigentümerinnen und Eigentümer zu, um Möglichkeiten für die Nutzung leerstehender Wohnungen und Gebäude auszuloten.
Wir prüfen Potenziale für Nachverdichtung und die Umnutzung von Leerständen. Dabei setzen wir auf einen engen Austausch mit Wohnungsgenossenschaften und weiteren Investorinnen und Investoren, um zusätzliche Bauvorhaben voranzubringen.
Auch neue Wohnformen wollen wir fördern. Dazu gehört insbesondere die Entstehung von Mehrgenerationenhäusern. Darüber hinaus prüfen wir, ob die Stadt mit einer eigenen Wohnungsbaugesellschaft selbst stärker in den Bau und die Vermietung von Wohnraum einsteigen kann.
Bildung und Jugend
„Die Zukunft entsteht nicht irgendwann. Sie trifft sich heute in unseren Kindergärten, Schulen, Vereinen und Jugendtreffs.“
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Kinder und Jugendliche brauchen Angebote, die zu ihrem Leben passen. Und zwar dort, wo sie tatsächlich unterwegs sind. Deshalb wollen wir Jugendpolitik stärker vom Alltag junger Menschen aus denken.
Wir stärken die aufsuchende Straßen- und Schulsozialarbeit und bringen Jugendangebote dorthin, wo Jugendliche tatsächlich anzutreffen sind. Gleichzeitig wollen wir selbst gewählte Freiräume schaffen, in denen junge Menschen ihre Freizeit eigenständig gestalten können.
Unser Ziel ist klar: Jeder Jugendliche soll die Chance auf einen Ausbildungsplatz bekommen. Dafür müssen die vorhandenen Kräfte besser zusammenarbeiten. Wir vernetzen deshalb Jugendarbeit, Arbeitsagentur, Jobcenter, Jugendhilfe und Eingliederungshilfe und schaffen dadurch bessere Übergänge von Schule in Ausbildung und Beruf.
Bad Segeberg verfügt über zahlreiche Angebote der Jugendhilfe. Entscheidend ist aber nicht allein, wie viele Angebote es gibt, sondern ob sie die Jugendlichen tatsächlich erreichen und Wirkung entfalten. Deshalb führen wir regelmäßig Umfragen und Bedarfserhebungen durch und überprüfen die Nutzbarkeit und Wirksamkeit der Angebote. Dabei behalten wir immer den Sozialraum und die konkreten Lebensbedingungen vor Ort im Blick.
Auch die Beteiligung von Jugendlichen muss dort stattfinden, wo Jugendliche tatsächlich sind. Deshalb wollen wir bestehende Beteiligungsformate weiterentwickeln und beispielsweise Jugendforen und Jugendkonferenzen zu konkreten politischen Themen anbieten.
Ehrenamt
„Ehrenamt ist nicht selbstverständlich. Es ist unverzichtbar!“
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Bad Segeberg lebt vom Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger. Vereine, Initiativen und Ehrenamtliche leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Stadt. Dieses Engagement wollen wir stärken und gleichzeitig die Menschen, die sich engagieren, von unnötiger Bürokratie entlasten.
Wir etablieren einen jährlichen Fachtag für das Ehrenamt als festen Bestandteil des städtischen Veranstaltungskalenders. Zusätzlich schaffen wir in der Stadtverwaltung eine zentrale Anlaufstelle – beispielsweise in Form eines Vereinslotsen oder einer Ehrenamtskoordination. Sie unterstützt Vereine unter anderem bei Fördermöglichkeiten, Vereinsgründung und Mitgliedergewinnung.
Wir wollen Vereine von bürokratischen Hürden entlasten. Deshalb digitalisieren wir Anträge auf Raumnutzung, vereinfachen beziehungsweise pauschalisieren Verwendungsnachweise bei kleineren Fördersummen und schaffen standardisierte Genehmigungen für wiederkehrende Vereinsveranstaltungen. Statt jedes Jahr neue Einzelanträge stellen zu müssen, sollen bewährte Veranstaltungen einfacher und unbürokratischer durchgeführt werden können.
Regelmäßige Vereinskonferenzen und ein Vereinsforum schaffen Raum für Austausch und Vernetzung. Gleichzeitig verknüpfen wir uns stärker mit der Ehrenamtsbörse des Kreises und nutzen zentrale Förderportale, damit Informationen und Unterstützung leichter zugänglich sind.
Wir nutzen vorhandene Fördermöglichkeiten gezielt, um Vereine bei der Ausbildung neuer Übungsleiterinnen und Übungsleiter zu unterstützen. Außerdem stärken wir die Ehrenamtskarte, indem wir weitere Geschäfte in Bad Segeberg für eine Teilnahme gewinnen.
Bad Segebergs Wirtschaft und Innenstadt stärken
„Bad Segeberg wird als Wirtschaftsstandort erfolgreich sein, wo wir Unternehmergeist mit einer leistungsfähigen Verwaltung und hoher Lebensqualität verbinden.“
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Bad Segeberg ist ein Mittelzentrum und hat damit eine besondere Verantwortung als Wirtschafts- und Versorgungsstandort. Wir wollen die vorhandenen Chancen besser nutzen, unsere Unternehmen stärken und neue wirtschaftliche Perspektiven schaffen.
Unsere bestehenden Unternehmen brauchen eine verlässliche und systematische Betreuung. Deshalb vertiefen wir die Unterstützungsangebote für die örtliche Wirtschaft und schaffen eine neue Stelle, die Wirtschaftsförderung, Standortmarketing und Projektmanagement miteinander verbindet. Sie soll als zentrale Schnittstelle zur Wirtschaft fungieren und gleichzeitig die Vernetzung mit der Wirtschaftsförderung des Kreises Segeberg sicherstellen.
Auch beim Tourismus wollen wir neue Wege gehen. Wir streben einen Beitritt zur Tourismusorganisation Holsteinische Schweiz an, um Bad Segeberg als Reiseziel weiterzuentwickeln, von den Erfahrungen erfolgreicher Tourismusregionen zu profitieren und zusätzliche Fördermöglichkeiten besser zu nutzen.
Unser Tourismuskonzept soll über die Karl-May-Saison hinaus gedacht werden. Bad Segeberg soll ganzjährig als attraktive Stadt für Besucherinnen und Besucher wahrgenommen werden.
Unsere Innenstadt braucht neue Impulse. Mit Instrumenten wie BID und PACT wollen wir gemeinsam mit den ansässigen Geschäften ein professionelles Gemeinschaftsmarketing entwickeln, die Kaufkraft vor Ort stärken und mehr Menschen in die Innenstadt bringen.
Für die Ansiedlung neuer Unternehmen entwickeln wir ein professionelles Ansiedlungskonzept. Dabei nehmen wir sowohl mögliche Gewerbeflächen im Stadtgebiet als auch die Entwicklung an der A20 in den Blick und arbeiten eng mit den umliegenden Gemeinden zusammen.
Leerstände wollen wir nicht einfach hinnehmen, sondern aktiv nutzen. Dabei setzen wir unter anderem auf die wachsende Leitbranche Gesundheitswesen und wollen Pilotprojekte wie Pop-up-Stores ermöglichen. Auch die Anmietung geeigneter Leerstände durch die Stadt soll geprüft werden, um Existenzgründerinnen und Existenzgründer beim Start zu unterstützen.
Gleichzeitig wollen wir die Position Bad Segebergs in der HanseBelt-Region stärken und die Zusammenarbeit mit umliegenden Kommunen intensivieren. Wir bringen uns aktiv in die kommunalen Spitzenverbände ein und nutzen diese Netzwerke, um Möglichkeiten zur Stabilisierung unseres Haushalts zu erschließen.
Wir setzen uns außerdem für die Umsetzung eines Stadtfestes ein und wollen die Innenstadt insbesondere in den Sommermonaten durch unterschiedliche Aufenthaltsbereiche attraktiver machen – für Kinder und Jugendliche ebenso wie für Familien, Erwachsene und ältere Menschen.
Wissenschaft und Wirtschaft sollen stärker zusammenfinden. Deshalb nehmen wir aktiv Kontakt zu den umliegenden Hochschulen auf und prüfen gemeinsame Möglichkeiten.
Und: Wo immer es rechtlich und wirtschaftlich möglich ist, sollen öffentliche Aufträge stärker an Unternehmen aus Bad Segeberg und der Region vergeben werden. Damit bleibt Wertschöpfung dort, wo sie entsteht: bei uns vor Ort.
Echte Beteiligung leben
„Wer nichts weiß, muss alles glauben.“
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Eine lebendige Demokratie braucht gute Informationen und echte Möglichkeiten zur Beteiligung. Mein Ziel ist deshalb, die Informationslage für die Bürgerinnen und Bürger spürbar zu verbessern und politische Entscheidungen transparenter zu machen.
Wir schaffen einen verständlichen Informationsstand zu wichtigen geplanten Projekten der Stadtverwaltung. Als Bürgermeisterin möchte ich außerdem regelmäßig Sprechstunden in allen Stadtteilen anbieten und mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen. Ergänzend schaffen wir Workshops und weitere Austauschformate, in denen Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen, Fragen und Anliegen direkt einbringen können.
Auch innerhalb der Stadtverwaltung ist mir der Dialog wichtig. Regelmäßige Mitarbeiterdialoge sollen einen zusätzlichen Raum für Austausch, Ideen und Rückmeldungen schaffen.
Die geplanten Stadtteilbeiräte bringen wir zügig voran und schaffen die personellen und finanziellen Voraussetzungen dafür, dass aus den Stadtteilen heraus auch tatsächlich eigene Ideen umgesetzt werden können.
Das Konzept des Bürgerrats wollen wir verstetigen. Zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger sollen sich zu konkreten politischen Fragestellungen einbringen und damit eine zusätzliche Perspektive in die Entscheidungsprozesse der Stadt einbringen.
Die drei Beiräte der Stadt – für Kinder und Jugendliche, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderung – werden wir aktiv in kommunalpolitische Entscheidungsprozesse einbinden. Insbesondere die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen nach § 47f der Gemeindeordnung soll altersgerecht und wirkungsvoll gestärkt werden.
Gute Schulen und ein starker Bildungsstandort
„Kluge Köpfe brauchen moderne Räume.“
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Gute Bildung braucht gute Rahmenbedingungen. Wo es notwendig ist, setzen wir uns deshalb für die Renovierung und eine zeitgemäße Ausstattung unserer Schulen ein.
Bei notwendigen Schulerweiterungen sollen moderne pädagogische Raumkonzepte, nachhaltige bauliche Lösungen und sinnvolle Dritt- beziehungsweise Mehrfachnutzungskonzepte im Mittelpunkt stehen. Schulgebäude sollen nicht nur funktionieren, sondern auch langfristig und flexibel nutzbar sein.
Die Schulentwicklungsplanung wollen wir gemeinsam mit dem Kreis Segeberg intensivieren. Gleichzeitig nutzen wir die Möglichkeiten der Digitalisierung und setzen die Ziele des DigitalPakts 2.0 innerhalb der Schulen konsequent um.
In enger Kooperation mit dem Bildungsmanagement des Kreises wollen wir Bad Segeberg als Bildungsstandort weiterentwickeln.
Der demografische Wandel wird unsere Stadt langfristig verändern. Deshalb wollen wir frühzeitig strategische Antworten entwickeln und einen regelmäßigen Demografie-Dialog etablieren, in dem Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam über die Zukunft unserer Stadt sprechen.
Klima, Umwelt und Natur
„Klimaschutz gelingt durch frühe Kooperation und starke lokale Partnerschaften: Wir machen grüne Lösungen für alle unkompliziert erlebbar und im Alltag machbar.“
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Klimaschutz und eine nachhaltige Stadtentwicklung gelingen nur, wenn die relevanten Akteurinnen und Akteure frühzeitig zusammenarbeiten. Deshalb wollen wir die beteiligten Stellen bereits in einer frühen Phase in die Planung einbeziehen, bevor konkrete Projekte umgesetzt werden.
Den Klimaschutzleitfaden der Stadt wollen wir systematisch umsetzen und dabei eng an das integrierte Klimaschutzkonzept des Kreises Segeberg anknüpfen.
Gleichzeitig wollen wir auch private Investitionen in den Klimaschutz unterstützen und nachhaltige Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger leichter zugänglich machen. Dazu gehören beispielsweise kostenlose Energieberatung, ein Leihsystem für Lastenräder und die Förderung von Elektromobilität.
Klimaschutz soll dabei nicht nur ein politisches Ziel sein, sondern im Alltag der Menschen konkret und machbar werden.
Agile Verwaltung – modern, effizient und am Menschen orientiert
„Mein Ziel: Eine Verwaltung, die nicht nur organisiert, sondern ermöglicht – kompetent, digital, verlässlich und mit einem klaren Blick darauf, was bei den Menschen ankommt.“
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Eine moderne Stadtverwaltung muss mit den Anforderungen der Zeit Schritt halten. Sie soll für die Menschen da sein, nicht umgekehrt. Dafür brauchen wir klare Strukturen, gute Arbeitsbedingungen und den Mut, Abläufe auch einmal neu zu denken.
Ich möchte die Verwaltung als attraktive, moderne und leistungsfähige Arbeitgeberin weiterentwickeln und gleichzeitig dafür sorgen, dass Dienstleistungen einfacher, schneller und bürgerfreundlicher werden.
Das bedeutet für mich konkret:
- Personal gewinnen, binden und entwickeln: Ein modernes Personalentwicklungskonzept, gute Führung und gezielte Weiterentwicklung schaffen Perspektiven und stärken die Verwaltung als Arbeitgeberin.
- Personalbedarf strategisch planen: Frühzeitig erkennen, wo Fachkräfte gebraucht werden, statt erst zu reagieren, wenn Stellen bereits fehlen.
- Prozesse vereinfachen: Verwaltungsabläufe regelmäßig überprüfen, Schnittstellen verbessern und unnötige Bürokratie abbauen – dort, wo es rechtlich möglich ist.
- Digitalisierung konsequent nutzen: Digitale Prozesse sollen Verwaltung einfacher und schneller machen. Gleichzeitig müssen alle Generationen Zugang zu den Leistungen der Stadt behalten.
- Zusammenarbeit stärken: Fachbereiche und Mitarbeitende sollen stärker miteinander arbeiten, Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln – statt an Zuständigkeitsgrenzen zu scheitern.
- Verwaltung steuerbar machen: Ein regelmäßiges Verwaltungscontrolling soll transparent machen, wie es bei Finanzen, Projekten und wichtigen Vorhaben vorangeht.
- Umsetzung sichtbar machen: Ein jährlicher Umsetzungsbericht zeigt, welche Vorhaben beschlossen wurden, was bereits erreicht wurde und wo es noch hakt.
Solide Finanzen für Bad Segebergs Zukunft
„Mein Ziel: solide Finanzen, klare Prioritäten und Investitionen, die Bad Segeberg langfristig stärker machen.“
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Bad Segeberg steht finanziell vor großen Herausforderungen. Perspektivisch drohen jährliche Fehlbeträge von bis zu rund 10 Millionen Euro. Gleichzeitig verfügt die Stadt über erhebliche Rücklagen. Entscheidend ist deshalb nicht nur, wie viel Geld vorhanden ist, sondern wie wir es einsetzen.
Ich möchte eine klare Finanzierungs- und Investitionsstrategie: Nicht alles gleichzeitig, sondern das Richtige zuerst. Investitionen müssen nach ihrem Nutzen für die Stadt, ihren Folgekosten und ihrer langfristigen Finanzierbarkeit bewertet werden. Gleichzeitig müssen wir unsere Einnahmen stärken: durch Wirtschaftsförderung, Ansiedlung, Tourismus, Fördermittel und eine stärkere regionale Zusammenarbeit.
Was heißt das konkret?
- Investitionen priorisieren: Nicht jedes wünschenswerte Projekt kann gleichzeitig finanziert werden. Deshalb brauchen wir transparente Kriterien für Investitionsentscheidungen und müssen Pflichtaufgaben, notwendige Sanierungen und Zukunftsprojekte klar voneinander unterscheiden.
- Folgekosten ehrlich einplanen: Bei größeren Projekten darf nicht nur der Baupreis entscheidend sein. Personal-, Energie-, Unterhaltungs-, Instandhaltungs- und weitere laufende Kosten müssen von Anfang an berücksichtigt werden.
- Einnahmen stärken: Wir müssen stärker darauf setzen, zusätzliche Einnahmen zu schaffen: durch die Ansiedlung und Unterstützung von Unternehmen, eine aktive Standortentwicklung, ein stärkeres ganzjähriges Tourismusangebot und die konsequente Nutzung von Fördermitteln.
- Innenstadt und Wirtschaft zusammendenken: Eine attraktive Innenstadt ist nicht nur eine Frage der Aufenthaltsqualität, sondern auch ein Wirtschaftsfaktor. Stadtentwicklung, Standortmarketing und Wirtschaftsförderung müssen deshalb stärker zusammenwirken.
- Regional zusammenarbeiten: Bad Segeberg kann nicht jede Aufgabe allein lösen. Kooperationen mit den Umlandgemeinden und der Region können Kosten reduzieren, Angebote verbessern und neue Entwicklungsmöglichkeiten schaffen.
- Fördermittel professioneller nutzen: Förderprogramme dürfen nicht erst dann interessant werden, wenn ein Projekt bereits feststeht. Wir brauchen eine frühzeitige Fördermittelstrategie, damit externe Finanzierungsquellen systematisch für Bad Segeberg genutzt werden.
- Rücklagen strategisch einsetzen: Rücklagen geben der Stadt Handlungsspielraum, ersetzen aber keine langfristige Finanzierungsstrategie. Wir müssen klar definieren, wofür wir sie einsetzen und welchen finanziellen Spielraum wir für kommende Jahre erhalten wollen.
- Mehrjährige Finanzplanung: Wir brauchen einen realistischen Blick auf die nächsten fünf Jahre: Welche Einnahmen erwarten wir? Welche Pflichtausgaben kommen auf uns zu? Welche Investitionen sind notwendig? Welche Kredite können wir uns leisten? Und welche Projekte haben tatsächlich Priorität?